Claudia Brasse: Wie gelingt eine nachhaltige und zukunftssichere Wasserinfrastruktur?
Shownotes
Claudia Brasse ist Global Vice President für Sustainability Management beim Dortmunder Wassertechnologieunternehmen WILO SE. Im Gespräch mit Anja Backhaus erklärt sie, warum Wasser eine der zentralen Ressourcen der Zukunft ist und welche Rolle Industrieunternehmen dabei spielen, eine nachhaltige und verlässliche Wasserversorgung weltweit zu sichern. Ihr Ansatz: Nachhaltigkeit muss integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie sein – von der Produktion bis zur globalen Verantwortung.
WILO SE entwickelt vor allem Pumpensysteme, die Wasser effizient von A nach B transportieren – von Heizungs- und Trinkwasserversorgung bis hin zu komplexen kommunalen Infrastrukturen. Brasse zeigt, wie Innovation, Kreislaufwirtschaft und Partnerschaften dazu beitragen, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig die Lebensqualität von Menschen zu verbessern. Dabei wird auch deutlich, welches Potenzial in Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz liegt, etwa bei der Steuerung von Wassersystemen und der Vermeidung von Verlusten.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie kann es gelingen, Wasserinfrastruktur weltweit nachhaltig und zukunftssicher zu gestalten und welchen Beitrag kann die Industrie leisten, um dieser Verantwortung gerecht zu werden?
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00:00:00: In Grad Global, dem Podcast der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima sprechen Menschen mit Ideen für eine gerechte und klimafreundliche Zukunft.
00:00:09: Denn Entwicklung und Klima müssen wir zusammen denken – und dort handeln, wo es am dringendsten ist!
00:00:22: Hallo und herzlich willkommen bei Grad Global.
00:00:24: In Grad global, dem podcast der Stifte Alliance für Entwicklung & Klima spreche ich mit Menschen die Ideen und Vision haben.
00:00:35: Ein ganz wichtiger Bestandteil für diese gerechte und klimafreundliche Zukunft ist Wasser.
00:00:41: Wasser ist eine der wichtigsten Ressourcen der Welt, und hier bei uns denken wir wenn wir ehrlich sind glaube ich gar nicht so viel über Wasser nach denn es läuft mutmaßlich kostenlos Aus unseren Wasserhähnen, es gibt keine Zapf-Säulen an denen wir täglich sehen dass dieses gut teuer und knapp wird.
00:00:57: dabei ist auch Wasser endlich.
00:00:59: Und in vielen Gebieten der Erde wissen sie ja schon was das bedeutet wenn Wasser nur in geringem Mengen zur Verfügung steht.
00:01:05: im globalen Süden da müssen Menschen oft kilometerweit laufen um an Wasser zu kommen und dann ist das noch nicht einmal sauber.
00:01:12: heute geht es in unserer Folge Sie können sich denken um Wasser.
00:01:16: Im Fokus steht das Dortmunder Traditionsunternehmen Vilo.
00:01:21: Dieses Unternehmen konzentriert sich darauf, den Menschen einen nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit Wasser zu ermöglichen – und zwar weltweit!
00:01:30: Welche Rolle KI dabei spielt?
00:01:32: Wie Vilo das Wasser
00:01:32: bewegt?!
00:01:33: Darüber spreche ich jetzt mit Claudia Brasse, sie ist Vizepräsidentin global für das Nachhaltigkeitsmanagement.
00:01:40: Hallo und herzlich willkommen in Grad Global Frau Brasse.
00:01:45: Lassen Sie uns doch vielleicht erst einmal klären, was Vilo genau produziert.
00:01:49: Also welche Lösungen bietet Vilo an?
00:01:52: Ja also sie haben das ja Eingang schon so schön gesagt.
00:01:55: Vilo ist ein Traditionsunternehmen aus Dortmund.
00:01:58: Wir sind ein Wassertechnologiekonzern und ganz konkret produzieren wir Pumpen für alles was mit Wasser zu tun hat.
00:02:05: Das reicht von der kleinen Heizungspumpe die insbesondere in Deutschland eigentlich jeder im Keller hat über Pumpen für die Trinkwasserversorgung ab Wasserentsorgung und bis hin zu riesengrohen Wassapumpen in kommunalen Netzwerken.
00:02:20: Und wozu dienen diese Pumpen?
00:02:21: vor allen Dingen dazu, dass das Wasser sauber ist?
00:02:25: Nein, eigentlich im Wesentlichen für den Wassertransport.
00:02:28: Also die Pumpendienen natürlich pumpen, befördern Wasser und die dienen natürlich deswegen im wesentlichen dazu, Wasser von A nach B zu bringen.
00:02:36: Wir haben auch Lösungen für die Wasserfiltration aber im Vordergrund steht die Wasserversorgung.
00:02:42: Ich habe ja das Gefühl hier in Deutschland wir wissen eigentlich diese wunderbare Ressource gar nicht so richtig zu schätzen.
00:02:50: Was bedeutet Wasser?
00:02:51: Für uns alle Frau Brasse?
00:02:54: Ja, da haben sie recht.
00:02:55: Obwohl sich das auch ändert meine Ansicht nach so in den letzten Jahren dass uns auch hier in Europa bewusster wird wie wichtig Wasser ist und eine funktionierende Wasserversorgung Und ich glaube schon, dass allen klar ist das Wasser letztendlich die Grundlage für Leben ist.
00:03:10: Also egal worüber wir sprechen, Wasser ist immer die Grundlager für ein funktionierendes Leben, die Grundlagen für Ernährung und auch für Gesundheit.
00:03:20: Das hat ja auch ganz viel mit Hygiene zu tun, dass wir gutes Wasser haben.
00:03:25: Wir wissen alle wie... was Krankheiten ausmachen in den Ländern der Erde, wo kein sauberes Wasser zur Verfügung steht.
00:03:31: Also all das hängt letztendlich mit Wasser zusammen und das Demo ist auch so wichtig dass wir uns darum kümmern.
00:03:36: Und wünschen Sie sich manchmal, dass wir alle etwas achtsamer mit Wasser umgehen?
00:03:42: Ja natürlich!
00:03:44: Das Thema Wasserspaßamkeit ist ja immer etwas bitter weil man sieht wie viel der Prokopferbrauch an Wasser ist in den westlichen Ländern und wieviel Wasser zur verfügung steht im globalen Süden.
00:03:55: Ja, da gibt es nach wie vor ein großes Ungleichgewicht.
00:03:58: Absolut!
00:03:58: Wollen wir auch gleich nochmal ein bisschen darüber sprechen?
00:04:01: Vorher würde ich gerne mal den Blick auf das Unternehmen richten.
00:04:03: Denn Nachhaltigkeit ist ein ganz, ganz wichtiges Thema bei Ihnen im Unternehmen.
00:04:10: Also die Rating-Agentur ECOVADES hat Vilo für das herausragende Nachhaltigkeitsmanagement mit der Platinmedaille ausgezeichnet.
00:04:18: Wie sieht dieses Engagement in Ihrem Unternehmen konkret aus?
00:04:23: Ja, so wie bei Vilo.
00:04:24: Wir haben die Nachhaltigkeitsstrategie tatsächlich als übergeordnete Unternehmestrategie definiert was bei unserem Geschäftsmodell auch gut funktioniert denn unsere Pumpen sind dazu da Menschen mit Wasser zu versorgen.
00:04:36: aus dem Grund haben wir gesagt nachhaltigkeit steht für uns eigentlich überall und alle regionalen und funktionalen Strategien müssen sich an der Nachhaltighatsstrategies orientieren.
00:04:46: Und das ist so der Naja sagen wir mal, das ist so der Dach.
00:04:49: Das ist so das Dach, der Kernbaustein unserer Nachhaltigkeitsstrategie und da drin haben wir verschiedene Zielbereiche definiert die einen, die unsere Produkte betreffen und unsere Lösungen alles was mit unserem Geschäft zusammenhängt.
00:05:03: dann die Ziele, die ja unsere eigene Unternehmensprozesse sind sowas wie Emissionsreduktion an den Standorten und dann noch Ziele die unser Engagement betreffend dass darüber hinausgeht.
00:05:16: Ich habe es gesehen, alleine wenn man auf ihre Homepage geht also das Wort Nachhaltigkeit findet sich in jedem Satz im Grunde genommen.
00:05:24: Also man merkt, dass das wie Sie gerade sagen die DNA dieses Unternehmens maßgeblich bestimmt.
00:05:31: Wie wirkt sich das auf das eigene Bewusstsein der Mitarbeitenden auch aus bei Ihnen?
00:05:37: Also wie wichtig ist das für alle auch an dieses eine Ziel zu erreichen?
00:05:43: Ja, also ich würde sagen tatsächlich ist das für alle ein sehr sichtbar.
00:05:49: Wir haben natürlich auch sehr intensiv intern kommuniziert und trainiert.
00:05:53: Warum ist Nachhaltigkeit für uns wichtig?
00:05:55: Was hat jeder für einen Beitrag dazu?
00:05:58: Und wir haben auch nachhaltigkeitsziele in die Entlohnungsmodelle integriert.
00:06:01: Also auch sobald sind wir gegangen bestimmte NachhaltigKEITZIELE auch an die Entlunung zu knüpfen und dadurch
00:06:06: funktioniert es vor was.
00:06:09: Also wir haben tatsächlich das Ecovados Rating genommen und haben das Ergebnis oder die Ergebungsverbesserung an den variablen Vergütungsbestandteil geknüpft.
00:06:20: Und dadurch sind natürlich alle auch die, die sonst eventuell nicht ganz so viel Einfluss auf die Nachhaltigkeits-Elemente also Entwicklung einkauft.
00:06:27: Das ist ja immer ganz klar!
00:06:29: Die haben einen großen Einfluß auf Nachhaltigkeitselemente.
00:06:31: aber es gibt ja immer auch Abteilungen im Finanzbereich zum Beispiel Direkt einen Einfluss haben, aber jetzt sind auch die mit dem Boot und alle haben eine große Aufmerksamkeit auf das Thema Nachhaltigkeit.
00:06:43: Was für ein guter Hebel.
00:06:44: Es ist dann am Ende doch auch häufig das Finanzielle, aber wenn es alle mitnimmt, ist das ja schon mal ein wichtiger Hebel!
00:06:53: Vilo hat die eigenen Ziele der Senkung des CO-Ausstoßes und der Science-Based-Targets Initiative vorgelegt.
00:07:01: Da heißt es, dass sie es schaffen können bis zu den Netto-Null-Zielen.
00:07:08: Das ist ambitioniert – also wirklich netto null.
00:07:11: Wie will Vilo das schaffen?
00:07:13: Ja, also wir haben ja damit angefangen mit dieser Zielformulierung und dem Arbeiten an einem Ziel im Jahr-Zwanzig-Zwei-und-zwanzig ungefähr.
00:07:21: Und wir sind jetzt, zwanzig zwanzigs unser Basisjahr, zwantzig dreißig ist unser erster Meilenstein sozusagen und wir sind schon bei nahezu fünfzig Prozent Reduktion.
00:07:32: Aber die zweiten, fünfzig Prozent sind immer die schwierigeren oder?
00:07:35: Ja
00:07:35: da haben sie recht.
00:07:37: Da haben Sie Recht.
00:07:38: aber tatsächlich ist es so dass wir natürlich wir sind jetzt sechsundzwanzig Wir haben die Konzepte schon in der Schublade liegen.
00:07:46: also insbesondere für die großen Standorte geht es ja jetzt wie sieht das sagen so an den schwierigen Teil nämlich Wie kommen wir von den fossilen Energieträgern los Also von den insbesondere von den Gasheizungen?
00:07:56: ja also müssen er schon immer noch an einigen standorten heizen.
00:08:00: Und wie kommen wir jetzt vom Gas los?
00:08:03: Ein erster Standort in Deutschland ist bereits schon klimaneutral, also wirklich netto Null.
00:08:07: Die haben das Gas abgelöst durch eine Biogasgeschichte und für Dortmund liegt auch schon was in der Schublade.
00:08:14: Also ich bin da sehr zuversichtlich bis zwanzig Fünfzig.
00:08:17: Ich glaube es ist kein Problem.
00:08:20: Okay!
00:08:22: Das finde ich super mit so einer Zufassicht dranzugehen.
00:08:24: Ich habe mal geguckt.
00:08:26: Wilo ist mit über neunzig Produktions- und Vertriebsgesellschaften auf allen Kontinenten dieser Erde präsent.
00:08:33: Bedeutet natürlich auch, allein Lieferketten ziehen sich wie so ein Wollknull einmal um die ganze Erde?
00:08:39: Wie funktioniert dieses Nachhaltigkeitssystem oder die Nachhaltigkeitstrategie, die sie auch mit entwickelt haben in diesem komplexen Unternehmenssystem?
00:08:50: Ja, also wir haben uns aber die Jahre natürlich entsprechende Strukturen aufgebaut.
00:08:53: Auf der einen Seite haben wir verantwortliche Bereiche definiert.
00:08:58: für die Funktionen, die wesentlichen Einfluss haben habe ich gerade schon gesagt das ist so klassischerweise Produktion, Einkaufentwicklung Produktmanagement Sales Also die direkten Einflüsse haben HR und so weiter.
00:09:09: Und auf der anderen Seite haben Wir Verantwortlichkeiten definiert nach Regionen Also wie Sie das sagen, wir sind weltweit vertreten.
00:09:16: Wir brauchen auf der einen Seite die Fachperspektive über die Funktion und auf der anderen Seite die Verantwortlichkeiten in den Ländergesellschaften dann.
00:09:25: So haben wir verschiedene Verantwortlichkeiten definiert und wir treffen uns alle drei Monate mit den entsprechenden Verantwortlichen um den Ziel Fortschritt zu besprechen bezogen auf die Ziele, die wir jetzt global und regional gesetzt haben.
00:09:41: Vielleicht können wir noch mal dann auch auf die Ebenen da darunter gehen.
00:09:45: Sie sagen, die Produkte oder diesen Bereich?
00:09:49: Da hatte ich zum Beispiel gesehen sie führen auch ein Zirkualer Economy Modell ein das heißt man kann zb seine alten Pumpen wieder abgeben.
00:09:58: oder wie funktioniert das?
00:09:59: also kann man dann zu Ihnen kommen und sagen dass meine alte Pumpe können Sie bitte wieder zurücknehmen?
00:10:03: Genau!
00:10:04: Geh bitte einmal tauschen Ja
00:10:05: genau gegen eine neue
00:10:07: ja fast.
00:10:11: Das ist ein Take-Back-Programm.
00:10:12: Das haben wir bislang allerdings nur in Deutschland und auch in einigen angrenzenden europäischen Standorten, weil da brauchen sie ja auch die Infrastruktur für und die gesetzliche Erlaubnis – das kommt auch noch dazu!
00:10:24: Und da ist es tatsächlich so dass wir Altpumpen sammeln.
00:10:27: Allerdings werden im Regelfall nicht vom Endverbraucher bei uns abgegeben sondern von Installatören Die bei ihnen dann zu Hause oder in größeren Anlagen Pumpen tauschen, dann mit dem Altgerät dort stehen und im Regelfall geben die das bei ihrem Großhändler ab.
00:10:42: Weil beim Großhänder bekommen sie das neue Produkt und dann geben sie das alte ab.
00:10:46: der Großhender sammelt den einer großen Box die ganzen alten Pumpen und wenn die box voll ist kommt ihr zu uns tatsächlich hier nach Dortmund in den Analyse- und Reparaturbereich.
00:10:56: Und dort wird vorsortiert, es gibt bestimmte Rohstoffe auf die legen wir sehr viel Wert, die extrahieren wir dann und das andere wird dann nachher sortiert dem Recycler zugeführt.
00:11:05: Weil dir das auch gerade sagten viele wertvolle Rohstoffen?
00:11:07: Es gibt nämlich auch die Kreislaufführung seltener Erden.
00:11:11: Auch da achten Sie drauf dass der Verbrauch möglichst gering gehalten wird
00:11:16: Genau.
00:11:17: Also wir haben ein großes Projekt, das jetzt auch dieses Jahr tatsächlich skalierbar geworden ist, dass wir die seltenen Erden... also wir brauchen für die hohe Effizienzprodukte damit unsere Pumpen möglichst wenig Energie verbrauchen benutzen wir seltene Erden für die Permanentmagnete und dadurch sind die Pumpen effizienter.
00:11:35: Wir wollen jetzt nicht ins Detail her, aber dadurch werden die Pumpeneffiziente.
00:11:39: dafür brauchen wir selte erden Und wir bemühen uns diese selten in Erden zurück zu gewinnen aus den Altpumpen.
00:11:45: Und dann haben wir eine Partnerschaft mit Helreus, die sammeln diese alten Magnete.
00:11:52: Nicht nur unsere, das wäre viel zu wenig.
00:11:54: Das kommt zu wenig bei rum!
00:11:55: Die sammelt halt auch die Magnete von Automobilherstellern aus Windkraftanlagen und so weiter... ...und dann bereiten sie es auf und wir bekommen dann das recycelte Magnet.
00:12:04: Pulver bekommen wir zurück und können dadurch wieder neue Magnete bauen, weil wir haben auch eine eigene Magnetfertigung hier in Dortmund.
00:12:11: Das heißt, wir können das Magnetpulver dann auch wieder einsetzen um neue Magneten zu bauen.
00:12:16: Das hat ja den großen Vorteil dass wir das Pulvern nicht neu kaufen müssen aus China.
00:12:21: größtenteils kommt halt größtentals aus China und der wesentliche Problem ist halt der Umweltimpact.
00:12:28: bei dem Abbau der seltenen Erden weiß man ja es die Umwelt-Situation nicht sehr günstig.
00:12:33: Darum macht es viel Sinn, auch gebrauchtes Margit Pulver zu verwenden.
00:12:38: Also auch da ein großer Beitrag im Sinne der Nachhaltigkeit und was natürlich ganz wichtig ist wenn wir über Wasser reden, dass das Regenwasser aufgefangen wird oder aufgefahren werden kann.
00:12:53: Wie funktioniert das?
00:12:55: Und wofür kann man das einsetzen?
00:12:58: Ja also da gibt's jetzt wieder zwei Perspektiven.
00:13:02: Die eine Perspektive ist die Produkte, die wir selber herstellen oder die wir selbst produzieren für die Regenwassernutzung.
00:13:11: Also, die wird selber vertreiben damit Regenwassern genutzt werden kann.
00:13:14: Im Privathaushalt sozusagen?
00:13:16: Genau im Privathaushalten.
00:13:18: und das zweit ist natürlich die Aktivitäten, die machen an unseren Vilo-Standorten um Regenwater zu nutzen für zum Beispiel die Toilettenspülung oder bestimmte Bewässerungen von Außenanlagen, um unseren eigenen Wasserverbrauch zu säcken.
00:13:32: Also beide Aktivitäten machen wir, um einen positiven Impact auf das Thema Wasser zu haben.
00:13:39: Ja also da, dass dann auch wieder ein Teil dessen, das zu dem Netto-Null-Ziel führen kann?
00:13:45: Auf lange Sicht gesehen zumindest.
00:13:47: Ja wobei wir bei Wasser eigentlich weniger... Auch jetzt wiederum die Umrechnung machen auf die Emissionsbilanz, sondern das sehen wir so als eigenständiges Thema.
00:13:58: Wie viel Wasser sparen wir?
00:13:59: Wie viele Menschen versorgen wir mit Wasser?
00:14:01: Das steht für uns neben dem Klimazielen.
00:14:04: Stimmt es!
00:14:04: Es ist mehr das im Nachhaltigkeit in doch etwas noch weitergefassten Sinne als jetzt CO²-Emissionen.
00:14:10: Das macht natürlich Sinn, das stimmt.
00:14:11: Welche Rolle spielt eigentlich Kompensation bei Vilo?
00:14:16: Ja also wir haben Kompination war vor allen Dingen am Anfang, als wir gestartet sind mit unserer Klima-Statie durchaus ein hoher Motivator Weil es war für alle, für alle sehr sprechend zu sagen wie viel oder festzulegen dass wir ab zwanzig fünf zwanzi mit allen Produktionen dort ein klimaneutral produzieren.
00:14:35: Das darf man jetzt nicht mehr sagen.
00:14:36: Klima neutral produzieren aber sagen wir mal zwanzigszwanzig zwanziszwanzigswar das noch so einen ziel was man sich gut vorstellen kann.
00:14:44: Und wir haben ja durchaus unsere Reduktionsziele, die wir auch jedes Jahr berichten.
00:14:48: Also wie viel Emission sparen wir faktisch ein und die Restemission kompensieren wir um klimaneutral zu sein?
00:14:55: Das haben wir uns immer zertifizieren lassen damit wir nicht des Greenwashings beschuldigt werden.
00:15:00: schon von Anfang an jetzt seit zwei Jahren sagen wir nicht mehr Wir sind haben klimaneutrale Standorte.
00:15:06: Wir sagen wir sind emissions ausgeglichen und meiner Ansicht nach ist es ein bisschen schade das das Thema so ein bisschen den Misskredit geraten ist, also ich finde es ja legitim zu sagen Unternehmen müssen reduzieren.
00:15:18: Das tun wir hier auch.
00:15:20: aber wenn sie für die Reduktion nicht die Kompensation nutzen können das ist klar kann man nicht wenn man bei SPTI committed ist.
00:15:29: Aber wenn Sie's dann noch nicht mehr kommunizieren dürfen dann ist da die Frage Warum setzt man das Geld nicht woanders ein?
00:15:36: Also das ist leider momentan so einen Eine Situation, wo wir diskutieren wie machen wir eigentlich damit noch weiter oder wenden wir uns anderen Projekten
00:15:45: zu.
00:15:46: Ja okay.
00:15:48: Das ist interessant das heißt da geht es ja um Begriffe dann eigentlich.
00:15:52: Wie darf man's benennen?
00:15:55: Also
00:15:57: und das ist die Argumentation fand ich auch immer schlüssig.
00:16:00: Man kann das natürlich kritisieren.
00:16:02: diese Kompensation also weil sie gehen hier immer davon aus Bei uns sind das zum Beispiel ungefähr noch, es ist nicht viel.
00:16:09: Es sind acht Tausend Tonnen Emissionen die wir ungefähr kompensieren.
00:16:14: So jetzt sagen wir in einem Glant Name im globalen Süden investieren wir in ein Projekt dadurch werden dort Emissione nicht mehr erzeugt und das rechnen wir uns an.
00:16:22: ja dass ist ja so ein bisschen die Logik Und irgendwie fand ich das auch immer logisch zu sagen, dort haben ja manchmal Maßnahmen einen viel größeren Effekt als an dem achtentzwanzigsten Schleifchen.
00:16:33: was wir jetzt hier noch an die Emissionsreduzionsprogramme machen.
00:16:37: Andererseits ist natürlich immer extrem schwer den Effekt wirklich zu rechnen.
00:16:40: Das verstehe ich auch.
00:16:42: also wird es wirklich eingespart dort.
00:16:45: Also hat man wirklich diese Emissionsminderung.
00:16:47: aber Generell, das jetzt gerade so komplett in Frage zu stellen ist ein bisschen schade meiner Ansicht nach.
00:16:53: Absolut und ich glaube es wäre auch fatal weil beides ist wichtig wie Sie gesagt haben.
00:16:58: also da wo man gerade erst mal schon viel mehr die Konsequenzen und Folgen des Klimawandels spürt und erlebt mich im globalen Süden dann muss geholfen werden.
00:17:10: Es reicht jetzt nicht, dass wir sagen Sie haben ein klimaneutrales Deutschland.
00:17:15: Da kommen wir dann ja auch nicht mehr langfristig mit weiter.
00:17:21: Ja sie waren aber ja auch, habe ich gelesen an der achtzigsten Generalversammlung der Vereinten Nation dabei.
00:17:27: Wilo hat da teilgenommen und wir setzen hier sehr auf die SDGs auch bei der Stiftung.
00:17:33: Inwiefern unterstützt Wilo auch dieses Sustainable Development Goals?
00:17:38: sehr intensiv.
00:17:40: Also von Anfang an, wir haben ja die ganze Strategie auch nach den STGs ausgerechnet und auch für uns wichtigsten identifiziert und da ist Wasser an erster Stelle gefolgt vom Klima also das die dreizehnten Klima- und Energieeffizienz weil das einfach so unser Hauptwerkbereich ist.
00:17:58: Wir versorgen Menschen mit Wasser und unsere Produkte benötigen Strom.
00:18:02: und entsprechend wenn wir auf solchen Netzwerkveranstaltungen sind Schauen wir im Grunde genommen immer sehr intensiv, dass wir Veranstaltungen finden.
00:18:09: Wo genau diese Ziele im Vordergrund stehen und wir mit seriösen auch gerne nicht kommerziellen Netzwerkpartnern in Zusammenarbeit sind und diskutieren was können wir tun um da noch mehr Impact zu erzeugen?
00:18:22: Ja ja wie wichtig sind auch über genau solche Netzwerkspartner solche Unterstützung auch jetzt auch im Zusammenhang mit der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima.
00:18:30: auch da gibt es eine Unterstützerschaft.
00:18:31: Inwiefern hilft Ihnen das auch?
00:18:34: Es hilft uns sehr.
00:18:35: also Das Thema Netzwerkerbeit und Partnerschaften ist bei Vilo sehr hoch aufgehängt, wird auch sehr gewertschätzt und sehr gefördert.
00:18:45: Zum einen weil wir natürlich sehen wir können unsere Ziele nur erreichen wenn wir mit Partnern in Netzwerken zusammenarbeiten.
00:18:53: also nur zusammen kann man diese Ziele erreichen gerade wenn es um Wasser geht.
00:18:58: also unsere Pumpen sind wichtig aber es braucht noch viele andere Partner um dann den Effekt tatsächlich zu erzielen und generell diesen Fortschritt zu messen, eine Wirkung zu erzielen geht halt eben einfach nur mit vielen Partnern zusammen.
00:19:13: Und auch weil sie auch eben sagen Sie versorgen ja Menschen mit Wasser?
00:19:17: Und zwar weltweit.
00:19:18: das hatten wir anfangs schon mal gesagt.
00:19:20: Und ja, unter anderem auch in Projekten wo auch die Stiftung mit dabei ist oder genau auf solche Projekte setzt sie ja.
00:19:30: In Kenia ist es ganz ganz schwierig an sauberes Wasser zu kommen haben wir auch hier immer mal wieder drüber berichtet.
00:19:36: Hier hat Vilo sogenannte Minicubes eingesetzt oder gespendet.
00:19:42: wie funktioniert das?
00:19:44: Ja, also wir haben natürlich unterschiedliche Produkte.
00:19:46: bei diesen Minicubes ist es so dass dort ein Wasserfiltration enthalten ist.
00:19:51: Also in den Minicubs ist ein Wasserviltrationssystem enthalten die es möglich ist das Wasser in einem relativ kleinen dezentralen System aufzubereiten und dann anschließend auch zu nutzen.
00:20:01: Ich brauche keine riesen Wasserinfrastruktur-Lösung sondern ich kann den MiniCube benutzen und habe frisches Wasser.
00:20:08: Das ist der...das ist die Idee dahinter.
00:20:12: Da geht es ja vor allen Dingen darum, Menschen zu erreichen die nicht angeschlossen sind an eben diese Wasserinfrastruktur.
00:20:19: Wie sie hier einfach kennt und das ist da gar nicht selbstverständlich
00:20:22: genau.
00:20:22: Und das ist halt nicht möglich, nicht überall möglich zu inzulernen.
00:20:25: Ist natürlich immer das Ziel weil es mehr Menschen erreicht.
00:20:31: nur mit einem Minicube können Sie natürlich nun eine sehr kleine Anzahl von Menschen letztendlich erreichen aber manchmal geht es nicht anders.
00:20:37: auch im Brasilien dass auch eine ähnliche Problematik habe ich gelesen, also auch da müssen Menschen teilweise sehr weit gehen um an Wasser zu kommen und wenn dann ein sauberes Wasser zu kommt.
00:20:50: Wie kann Vilo da helfen?
00:20:53: Ja auch da ist immer die Frage was es die beste Lösung für den jeweiligen Fall.
00:20:58: üblicherweise engagieren wir uns natürlich gerne in Wasserinfrastruktur Projekten.
00:21:03: das ist dann aber wieder das können wir nicht allein.
00:21:06: Da braucht es Partner, also Wasserwerke, Bauingenieure die Leitungen legen und so weiter.
00:21:12: Also das ist ja ein ganzes System was dann geschaffen werden muss.
00:21:15: aber eben manchmal sind auch dezentrale Lösungen richtig und wichtig.
00:21:20: Und dann haben wir natürlich sowas wie den Minicube oder den Paul in Wasserrucksack
00:21:24: usw.,
00:21:24: die dann auch helfen können solche Probleme zu lösen.
00:21:28: Das ist wahnsinnig spannend weil sie ja gerade das benannt haben.
00:21:31: diese Die weltweiten Kluften werden noch immer deutlicher.
00:21:35: Vilo hat zum Beispiel fünf Megatrends der Zukunft benannt, darunter ist natürlich das Thema Nachhaltigkeit aber auch der Megatrent-Obanisierung also Ein Zukunftsszenario auch im globalen Süden, dass während die einen in Brasilien sehr weiter Wege haben und gar keine Infrastruktur haben gibt es dann die Megametropolen wo Millionen Menschen auf engstem Raum leben.
00:21:59: Also welche Herausforderung hat das auch im Zusammenhang mit Wasser in der Zukunft?
00:22:06: Wenn so viele Menschen auf einen Raum leben, dann ist es natürlich extrem wichtig dass sie eine hohe Zuverlässigkeit gewährleisten können.
00:22:17: Dass Sie vorausschauen können.
00:22:18: wie entwickeln sich die Bedarfe?
00:22:20: Ja, also auch wenn Sie mal starke Regenfälle haben.
00:22:22: Also gerade in diesen Region haben wir ja häufig diesen extremen Wechsel zwischen Dürrezeiten und Regenzeiten wo dann auf einmal zu viel Wasser da ist was dann schnell weg bewegt werden muss.
00:22:33: Also sie brauchen gute Steuerungen der Systeme.
00:22:37: Sie brauchen eine vernünftige Abwasserentsorgung.
00:22:39: auch extrem wichtig weil auch das Abwasser muss ja zuverlässig wegbewegt werden weil es sonst wieder das Trinkwasser gefährdet und verschmutzt.
00:22:46: Also dieses Thema der Zuverlässigkeit und der Robustheit ist in diesen Megacitys der Zukunft extrem wichtig.
00:22:54: Und sie sprachen eben das Thema KI an, da kommt natürlich auch unser großer Fokus auf künstliche Intelligenz zum Fokus, weil wir einfach davon ausgehen dass dieses Thema die Steuerung und der Automatisierung von solchen Bedarfen ja und die Bedarfabschätzung und die Wassersteuerung, dass das in Zukunft immer wichtiger wird und dass uns da KI sehr helfen kann.
00:23:13: Ganz wichtiges Thema KI, wo wird KI noch eingesetzt?
00:23:18: Wenn es darum geht die Emissionen weiter zu senken besser Wasser zu sparen vielleicht auch effizienter Wasser einzusetzen.
00:23:25: Wo wird das überall eingesetzt?
00:23:28: Ja also das befindet sich natürlich in vielen Stellen noch so im Aus und noch so in der Startphase.
00:23:35: ja man kann sich sehr viele Möglichkeiten vorstellen als genau dass was sie gesagt haben.
00:23:40: auf der einen Seite Kann die KI natürlich abschätzen und errechnen?
00:23:46: Wie haben sich Bedarfe entwickeln, wie müssen wir Wasser steuern.
00:23:52: Die kann Leckagen entdecken, die kann aufzeigen drohen irgendwo Verstopfungen, müssen wir irgendwo mehr Wasser durchspülen weil es droht dass das da irgendwie nicht weitergeht?
00:24:01: also es gibt ganz viele Einsatzmöglichkeiten wo dann auf der einen Seite weniger Feder passieren in der Steuerung Weil die KI natürlich durchaus zuverlässig arbeitet als menschliche Systeme in der Hinsicht.
00:24:15: Ja und es geschieht auch effizienter, weil mehr Daten ausgewertet werden können und schneller eingegriffen werden kann.
00:24:23: Jetzt wird gerade ganz viele über die Frage diskutiert welche Rolle spielt KI in der Zukunft?
00:24:28: Mich interessiert jetzt bei Ihnen speziell welcher Rolle spielt Wasser in der?
00:24:33: Ich würde sagen die Hauptrolle.
00:24:37: Also wie du kommst ja mehr aus dem Thema Heizung Klima, da sind so unsere Wurzeln und in den vergangenen zehn Jahren zeichnet es sich schon vorher ab wird dieses Thema der Wasserversorgung auch in Europa immer größer.
00:24:55: Wasser auch in Heizung, Klima und Geld spielt Wasser die entscheidende Rolle.
00:24:58: Aber jetzt dieses Originäre wie versorgen wir Menschen mit Wasser?
00:25:02: Wie bekommen wir sauberes Trinkwasser?
00:25:04: Wie bekommen wir aus dem Wasser die ganzen Reststoffe raus gefiltert?
00:25:09: All diese Dinge spielen die Hauptrolle in der Zukunft
00:25:12: Und all diese Dinge damit beschäftigt sich Willow auch.
00:25:15: also das war ja auch am Anfang eben mein kleiner Truckschluss dass eben auch dass wir sauberes Wasser vor allen Dingen haben.
00:25:22: Auch da haben sie Systeme
00:25:25: Genau, also das eine ist Menschen mit sauberem Wasser zu versorgen.
00:25:31: Natürlich auch ab Wasser zu entsorgen und wieder zu filtrieren.
00:25:35: Auch dieser Wasserkreislauf, die auch sehr intensiv diskutiert wird können wir Wasser in Kreislauf halten so wieder säubern dass wir Wasser wieder verwenden können für die Bewässerung einsetzen.
00:25:45: Also denkt alles zusammen
00:25:48: Welche Rolle kann die Industrie einnehmen, um diese als Treiberin vielleicht auch in diesem Prozess eine gute Infrastruktur zu schaffen?
00:25:59: Ja also meiner Ansicht nach spielt die Industri die entscheidende Rolle.
00:26:03: Im Grunde jetzt werden wir mal von den politischen Akteuren jetzt mal absehen das Ganze entsprechend auch zu fördern aber um die Technologien zu entwickeln und die Innovationen weiterzutreiben da steht ja vorhin nicht die Industrien sag mal in der Verantwortung das auch zu tun und die entsprechende Lösung anzubieten.
00:26:22: Und dass es manchmal etwas, was mich so ein wenig erschüttert oder auch ein wenig verärgert, dass Industrieunternehmen ja gerade in der nachhaltigste Diskussion ständig immer dabei sind diese Risiko- und Negativbetrachtung aufzubereiten?
00:26:39: Ja, was tun wir denn jetzt um Emissionen zu denken?
00:26:40: Was tun wir dann jetzt um Ressourcen zu sparen
00:26:42: usw.?
00:26:43: Man wird weniger danach gefragt, ja was tun?
00:26:48: Aber das ist doch unser Auftrag.
00:26:51: Unser Hauptauftrag ist es doch als Industrieunternehmen dafür zu sorgen, dass die Lebensqualität der Menschen besser wird.
00:26:56: und ja absolut richtig!
00:26:58: Das müssen wir natürlich so tun, dass wir nicht hinten alles wieder einreißen indem wir in dem wir die Umwelt schlechter machen gar keine Frage war.
00:27:07: Uns Hauptauftragt ist es für Innovation zu sagen
00:27:11: Das ist interessant, weil Sie haben Frau Brasser auf der Homepage von Vilo.
00:27:14: Das habe ich gesehen da betonen sie das die Verantwortung übernehmen für einen positiven Impact auf unsere Umwelt und die Gesellschaft.
00:27:22: also in welchem Zusammenhang stehen Umwelt- und Gesellschaft auch Ihrer Meinung nach?
00:27:27: Ja jetzt gerade wenn Sie das Thema worüber wir gesprochen haben die letzten halbe Stunde das Thema Wasser.
00:27:32: Wenn Sie das nehmen dann ist ja der Zusammenhang zwischen Umwelt und Gesellschaft direkt klar.
00:27:41: Eine funktionierende Wasserinfrastruktur hat einen direkten Einfluss auf Lebensqualität auch von Menschen.
00:27:46: Gerade wenn sie auch vom globalen Süden, da merkt man das noch mehr.
00:27:51: Wenn Menschen nicht mehr krank werden, wenn Menschen nicht weite Wege zurücklegen müssen um Wasser zu bekommen, hat es einen großen Impact auch auf ihr Leben.
00:27:58: aber selbiges gilt auch hier in Europa natürlich.
00:28:03: Wasser spielt die Hauptrolle, auch als Ressource in der Zukunft.
00:28:06: Was bewegt Sie persönlich denn weiter an Nachhaltigkeitsstrategien zu arbeiten?
00:28:12: Ja also ich fand und finde immer es ist besonders spannend in einem Industrieunternehmen an diesem Thema zu arbeiten Denn auf der einen Seite haben wir gerade gesagt Haben wir natürlich die Innovationen und die Lösungen um bestimmte nachhaltige Probleme zu lösen.
00:28:29: Auf der anderen Seite, das ist ganz klar hat ein Industrieunternehmen auch einen hohen Anspruch und eine hohe Motivation Profit zu erzeugen.
00:28:40: Und wenn wir jetzt nachhaltige Entwicklung vorantreiben – ich als Nachhaltigkeitsmanagerin – dann ist es immer die Herausforderung zu schauen wie können wir auf die Themen- und Wirkfelder fokussieren, die Vorteile für beide bringen?
00:28:54: Also diese Wohlvorteile für die Menschen, für die Entwicklung der Lebensqualität bringen.
00:28:59: Aber auch für das Unternehmen.
00:29:00: Schönes Beispiel ist der Product Carm Footprint.
00:29:03: Wenn wir es schaffen mit unseren Innovationen weniger Energie zu verbrauchen, dann ist es gut für Sie als Kunde weil sie müssen weniger bezahlen.
00:29:12: Es ist gut für die Umwelt, weil es entstehen wenige Emissionen und es ist gut fürs Velo.
00:29:17: Wir bekommen das Produkt gut verkauft Weil es einfach ein gutes Produkt ist.
00:29:21: Und das sind so Ja, so die Herausforderungen auf diese Lösungen zu fokussieren und diese Lösung zu finden.
00:29:28: Die einen positiven Impact auch verschiedener Werkbereiche haben.
00:29:32: Das finde ich das Spannende an dem Thema.
00:29:33: Absolut!
00:29:34: Und ich finde spannend oder wichtig dass man diese Lösung auch verbreitet und darüber spricht und sagt Dass es geht und dass es funktioniert und dass Es eben Lösungen gibt um davon wegzukommen dass man immer nur sich beschwert, wie schlimm alles ist.
00:29:50: Was ja auch nicht von der Hand zuweisen ist.
00:29:52: aber es gibt halt auch Wege in eine bessere Zukunft.
00:29:56: Ja da stimme ich absolut dazu!
00:30:00: Frau Waas, ich danke Ihnen sehr für das Gespräch.
00:30:03: Sehr gern!
00:30:05: Claudia Brasse ist Vizepräsidentin des Globalen Nachhaltigkeitsmanagement bei Wilo.
00:30:09: Und Wilo ist ein Traditionsunternehmen mit Wurzeln im Ruhrgebiet, mittlerweile aber global auf allen Kontinenten der Welt vertreten.
00:30:17: Ein Schwerpunkt bei Wilow sind Wasserpumpen.
00:30:19: also Wasser ist eine ganz wichtige Ressource mit der wir respektvoll und nicht verschwenderisch umgehen sollten.
00:30:23: das sagt auch Claudia Brassel.
00:30:25: was Wilo alles unternimmt um Mensch und Umwelt zu schützen darüber habe ich mit ihr gesprochen Und das war wieder eine Folge Grad global der Podcast für Entwicklung und Klima, der Stiftung Allianz für Entwicklung & Klima.
00:30:36: Ich freue mich wenn Sie uns ein Like geben und Sie können es natürlich auch gerne abonnieren dann verpassen sie keine Ausgabe.
00:30:42: Sie finden unseren Podcast überall da wo es Podcasts gibt!
00:30:45: Mein Name ist Anja Backhaus.
00:30:47: auf Wiederhören.
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