Dirk Voeste: Wie gelingt nachhaltiger Wandel in einem Weltkonzern?
Shownotes
Dirk Voeste ist Chief Sustainability Officer der Volkswagen Group und verantwortet die konzernweite Nachhaltigkeitsstrategie regenerate+. Im Gespräch mit Anja Backhaus erklärt er, wie Nachhaltigkeit in einem der weltweit größten Automobilkonzerne gesteuert wird und warum sie weit über Klimaschutz hinausgeht. Sein Ansatz: Nachhaltigkeit muss in allen Unternehmensbereichen verankert sein – von der Produktion über die Lieferkette bis hin zu den Mitarbeitenden.
Die Volkswagen Group treibt den Wandel hin zu einer klimafreundlicheren Mobilität mit Maßnahmen zur Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und verantwortungsvollen Lieferketten voran. Voeste zeigt, wie Ressourcen im Kreislauf gehalten, erneuerbare Energien ausgebaut und Nachhaltigkeitskriterien in Investitionsentscheidungen integriert werden. Gleichzeitig macht er deutlich, warum die Transformation nur gelingen kann, wenn Mitarbeitende, Handelspartner und Zulieferer aktiv eingebunden werden und Nachhaltigkeit Teil des täglichen Handelns wird.
Die Folge zeigt, wie Nachhaltigkeit in einem globalen Konzern strategisch verankert werden kann und warum langfristiger wirtschaftlicher Erfolg, ökologische Verantwortung und gesellschaftliches Engagement nur gemeinsam gedacht werden können.
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00:00:00: In Grad Global, dem Podcast der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima sprechen Menschen mit Ideen für eine gerechte und klimafreundliche Zukunft.
00:00:09: Denn Entwicklung und Klima müssen wir zusammen denken – und dort handeln, wo es am dringendsten ist!
00:00:22: Hallo und herzlich willkommen bei Grad Global.
00:00:24: Mein Name ist Anja Bacaus, und in Grad Global dem Podcast der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima spreche ich mit Menschen die Ideen und Vision haben für eine gerecht- und klimafreundliche Zukunft.
00:00:37: Dirk Feste ist Chief Sustainability Officer der Volkswagen Group und in dieser Funktion verantwortet er die Nachhaltigkeitsstrategie des Konzerns mit Fokus auf Themen wie Decarbonisierung, Kreislaufwirtschaft, Biodiversität und verantwortungsvollen Lieferketten.
00:00:52: Herr Feste viel zu tun in diesen Zeiten oder?
00:00:55: Wir arbeiten da ja!
00:00:58: Wie wichtig ist denn dieses Thema, Herr Fester, der Volkswagengroup also das Thema Nachhaltigkeit?
00:01:06: Ja, für die Volkswandgruppe auf jeden Fall.
00:01:07: Aber wenn wir den Podcast aufnehmen, wir knacken gerade in die Vierzig-Grad.
00:01:12: Wir haben glaube ich diese Woche wo europaweit jegliche Wärme und Hitzerekorde porzeln Und ich glaube jedem klar ist das Wissen Nachhaltigkeit Klimawandel findet statt.
00:01:22: Kommt jetzt an dem Punkt wie verstehen was es eigentlich bedeutet.
00:01:26: also absolut Frontline
00:01:29: An dieser Stelle auch erstmal herzlich willkommen im Grad Global.
00:01:35: Ja, die Volkswagen, du bündelt ja gerade ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten in dem Fortschrittsbericht Regenerate Plus.
00:01:43: Was ist da der zentrale Gedanke dahinter?
00:01:45: Der Regional Plus ist eigentlich der Name unserer nachhaltiger Strategie, die wir jedes Jahr berichten im Fortschutzbericht und wir haben die Vision, Nachhaltigkeit so zu leben dass sie sowohl Natur als auch gesellschaftlich positiv ist weil wir der Meinung sind, Natur und Gesellschaft müssen in einer Balance zueinander stehen.
00:02:05: Das ist unsere Vision, das treibt uns an.
00:02:08: da setzen wir viel Energie rein und wir haben Nachhaltigkeit in vier Dimensionen aufgebrochen A die Natur klar dann das Geschäfts- und die Gesellschaft aber auch wir nennen es unsere Belegschaft our people das heißt mit über sixhundertfünfzigtausend Mitarbeitern weltweit wie gehen wir eigentlich mit den Mitarbeiter um?
00:02:26: Wie bringen sie von einer analogen digitale jetzt eine AI, künstliche Intelligenzwelt.
00:02:32: Wie bringen wir sie von einer Verbrenner Welt in eine Elektromobilitätswelt auch Sie damit zu nehmen?
00:02:36: Und das ist uns super wichtig diese Vierdimensionen zu betrachten und dass es dann selbstverständlich wenn man es implementiert da kommen wir sicherlich gleich drauf noch in verschiedene Performance Indikatoren aufgebrochen die wir dann ganz konsequent umsetzen.
00:02:50: Ganz genau lassen Sie uns gerne mal diese vier Dimension durchgehen sage ich mal.
00:02:53: Ich finde es ganz spannend weil diese Nachhaltigkeitsstrategie wirkt ja nach innen und nach außen also Wirklich einheitlich in alle Richtungen muss man sagen.
00:03:02: Ist es denn so, wenn Sie von den Vier-Dimensionen sprechen?
00:03:05: Entwickeln die sich alle gleich parallel oder merken sie schon das gibt dann mal da den Rückschlag.
00:03:10: Dann geht es in der anderen Dimension auch mal vorwärts und nicht so gut voran.
00:03:13: wie ist das vom Stand her?
00:03:16: Ja absolut!
00:03:17: Erstmal ist es die Vision der Volksbahngruppe.
00:03:19: Die ist wirklich einen Rahmen für die gesamten Marken und Funktionen die wir darunter haben über Hundertzehn Standort mit zehn Marken dass man einen Rahmen bildet.
00:03:27: Und die Frage ist natürlich, wie will man den allen in der Klasse besser sein?
00:03:30: Das wird gar nicht funktionieren.
00:03:32: Man muss wirklich gucken wo setzt man bestimmte Schwerpunkte und was sind auch die aktuellen Zeiten, wo Schwerpunkte gesetzt werden.
00:03:38: Momentan haben wir gerade schon über Klimawandel gesprochen.
00:03:41: das Decarbonisierung einer Kreislaufwirtschaft ist ein großer Thema.
00:03:45: bei uns Lieferketten sprachen sie an ganz großes Thema.
00:03:47: Wie nehmen wir die auch mit im Sinne von Decarbonierung Biodiversität?
00:03:52: Das sind aktuelle Schwer Punkte, die wir vorantreiben.
00:03:55: Wenn wir dann mal mit diesen Dimensionen anfangen, bleiben wir erstmal bei Natur.
00:03:59: Bei Natur und Produktion.
00:04:01: Es gibt die Zero Impact Factory, die Sie anstreben.
00:04:04: also da wird im Grunde genommen versuchen sie alles darauf auszurichten dass also alles was ich angesprochen habe Decarbonisierung Kreislaufwirtschaft all das.
00:04:14: vielleicht können Sie noch einmal erklären wie so ein Werk aussieht?
00:04:17: Wie können wir uns das vorstellen?
00:04:19: Ein Werk ist im Prinzip erst mal eine riesige Produktion.
00:04:22: Da fängt es dann an, Metall wird angeliefert und die Türen metal werden gepresst Es gibt Lackiere rein, es gibt Endmontagen.
00:04:29: All das Ganze ist da drin.
00:04:31: Und die Frage ist die, wie können wir unsere Umweltwirkung, wenn wir bei den Themen Natur bleiben eigentlich konsequent reduzieren?
00:04:39: Und da gibt es eben das Programm, wie Sie es angesprochen haben Das Unterregener Plus läuft.
00:04:43: Wie können wir diese runterweichen?
00:04:45: Dann gucken wir an, wie kann man Emissionen vermeiden Wie können wir Wasserverbrauch vermeiden?
00:04:49: Oder können wir was im Kreislauf führen, wie können wir auch Abfall vermeiden.
00:04:54: All diese Themen spielen eine große Rolle und da haben wir in den letzten Jahren sehr viel Erfolge erzielt.
00:04:58: Also zweiter Kenntsein vielleicht nochmal einfach wenn wir pro produzierten Fahrzeug weltweit gucken konnten wir die Emissionen CO² Grünersgrasemissionen in der Produktion um ein siebzig Prozent also reduzieren.
00:05:13: Wahnsinn!
00:05:16: oder wir haben die Möglichkeit, wenn wir Zündel auf Abfall gucken das zum Teil auf Achtzig Prozent zu reduzieren.
00:05:22: Also wirklich um Achtzig Prozent also wirklich ganz deutliche Reduktionen, die wir mitnehmen und vorantreiben in diesen Hundertzehn Standorten Produktionsstätten die wir haben.
00:05:32: Und da habe ich wichtig konsequent am Ball zu bleiben und da Stück für Stück sich heranzuarbeiten.
00:05:38: Was Sie gerade sagten, das kommt nicht auf einmal.
00:05:40: Man muss wirklich im Plan verfolgen und mit den Kollegen in den Produktionenstätten reden und sagen was treibt woan?
00:05:46: Wenn ich in einer Produktion stelle die zum Beispiel in einem Mehrariegebiet liegt ist Wasserreduktion sicherlich ein großes Thema.
00:05:53: wenn ich in anderen Produktionsstädte bin sind Grünhauskasse Elektromobilität elektrischer Strom aus Renewalds ein großes thema.
00:06:00: Ich glaube da muss man punctuiert rangehen und das bietet dies daran.
00:06:04: Das heißt diese Prozesse werden auch ständig evaluiert
00:06:07: Absolut.
00:06:08: Nicht nur evaluiert, auch immer wieder hinterfragt wo stehen wir?
00:06:10: weil es sich auch eine ökonomische Komponente hat.
00:06:13: natürlich kann ich sagen Ich mache alles auf einmal aber muss auch daran gehen.
00:06:16: man muss natürlich die Prozesse optimieren Technologien müssen eingeführt werden dann sieht man wo man steht.
00:06:21: eventuell muss man repriorisieren all diese Dinge sehr sehr agil und bedarf natürlich immer ganz viel Diskussion mit den jeweiligen Standorten und das ist das was Nachhaltigkeit in den Produktionsstätten erlebbar macht und flüber und sichtbar macht weil eben genau die Erfolge erzielt werden können.
00:06:37: Ja, wie wir die Menschen mitnehmen würde ich gleich nochmal wenn wir bei der Dimension Belegschaft sind noch mal genau darauf eingehen weil ich weiß dass das eine große Herausforderung ist für viele Unternehmen.
00:06:45: aber sie hatten eben auch noch einmal einen Aspekt angesprochen nämlich Wasser.
00:06:49: Inwieweit spielt diese Ressource Wasser eigentlich auch eine Rolle in der Volkswagen Group?
00:06:54: Das ist ein großes Thema.
00:06:55: also einfach bei Wasser reden reden wir einmal natürlich über drei Aspekte aus Quantität und Qualität Aber natürlich auch Verfügbarkeit.
00:07:04: Also zum Beispiel viele von unseren Schifffahrtswegen oder Transportwegen laufen bei Wasser, das heißt auch da spürt es eine Rolle.
00:07:10: Dann natürlich wenn wir über die Lackiere rein Kotin reden wie viel Wasser ist verfügbar?
00:07:14: Wie lassen wir dass auch im Kreislauf laufen?
00:07:16: und glaube das sind Themen und das sind für uns wichtige Themen wie wir sie konsequent aufnehmen und vorantreiben.
00:07:22: Da kein Fachwasser wird auch Wenn man es ein bisschen englisch sagen würde The next big thing werden also durchgetrieben durch den Klimawandel.
00:07:29: Wir sehen jetzt gerade entweder zu viel Wasser in kurzer Zeit oder zu wenig Wasser?
00:07:34: Ich glaube auch, dass das nochmal ein ganz wichtiges Thema wird.
00:07:39: Wasser diese Ressource und Knappheit oder eben über viel Wasser an einigen Stellen.
00:07:44: Aber
00:07:45: vielleicht kann ich mal ganz kurz eingehen.
00:07:47: Wichtig ist, glaube ich, dass wir das tun werden.
00:07:49: Wir gucken uns konsequent an.
00:07:51: welche Trends gibt es wo werden wie beeinflusst und wie können wir auch proaktiv darauf eingehen?
00:07:56: weil gerade bei solchen Themen wie sie sich gerade ansprachen wenn es dann da ist es oft zu spät Und gerade, wie können wir eigentlich also zum Beispiel Wasser in Kreislaufen laufen zu lassen?
00:08:05: Diese Kreisläufe auch zu etablieren.
00:08:07: Auch das ist einfach eine Investition, dass diese Wasseraufhaltebecken, die Wasserreinigungsbecken vorhanden sind, diese Investition sinnvoll vorne zu tun, wenn man es braucht verfügbar sind.
00:08:19: Das ist glaube ich auch der große Kunst und da bin ich sehr stolz auf unsere Mitarbeiter, dass sie da eben voran denken und das vorantreiben
00:08:29: Weil sie jetzt gerade eben auf Kreisläufe eingegangen sind.
00:08:32: Kreislaufwirtschaft ist grundsätzlich ein großes Thema für viele Unternehmen, bei ihnen aber auch nochmal ein ganz wichtiger Punkt und die Volkswagen Group hat sich das Ziel gesetzt den Anteil an Kreislaufmaterialien in Neufahrzeugen zu erhöhen.
00:08:47: Es gibt ja auch diese Strategie reduce and grow.
00:08:51: Was bedeutet das ganz konkret?
00:08:52: Wie können wir uns das vorstellen bei den zukünftigen Autos?
00:08:56: Ich glaube, das ist ganz wichtig.
00:08:57: Wir trennen auf der einen Seite Kreislaufwirtschaft in der Produktion von Beklatschaften angerissen und jetzt geht es darum wie gehen wir eigentlich mit Kreisler Wirtschaft bei den Autos um?
00:09:06: Weil fangen wir mal vielleicht im größeren Bild an europaweit sind wir in den Ressourcen ärmeres, ärmere Regionen.
00:09:13: Wir kaufen ein, wir kaufen Stahl, Aluminium, Kupfer, seltene Erden.
00:09:19: all das wird eingekauft.
00:09:20: Das heißt dass Pferd bei uns wird genutzt und kann eigentlich wieder verwendet werden.
00:09:26: Das heißt, es ist auch in der aktuellen geopolitischen Situation ein für Europa oder auch für Deutschland ganz wichtiger Faktor unabhängiger Souveräne zu werden und gleichzeitig auch einen Wirtschaftsfaktor aufzubauen.
00:09:38: Weil das ist eine Wirtschaftsindustrie die glaube ich noch nicht da ist wo sie eigentlich sein kann sowohl von den Innovationen als auch von den Arbeitsplätzen von dem gesamten Wirtschaftsmodell.
00:09:47: Wenn man jetzt ein bisschen mehr fokussiert auf Automobil Warum Autos?
00:09:52: Wenn man sich anguckt, ein Auto wiegt ein zwei drei Tonnen.
00:09:55: Das heißt ich habe in einem Auto eine unglaubliche Materialdichte die ich noch als Einzelteil transportieren kann.
00:10:02: Ich kann auch ein Handy als Einzeltal transportiert haben dann aber nur wenige hundert Gramm zu verfügen wirklich über Mengen dich ganz gar nicht Ganz einfach in Anführungszeichen zurückholen Rezyklieren oder was noch viel wichtiger ist weiter im Kreislauf halten kann.
00:10:17: also wird es eigentlich der letzte der kommt.
00:10:21: Der erste Baustein ist, ich brauche das Material gar nicht.
00:10:24: Die zweite wäre im vereinfachten Sinne wie kann ich zum Beispiel ein Motor, einen Scheibenwischer-Motor eine Autotür, eine Batterie weiter im Kreislauf halten?
00:10:34: und das ist für uns etwas was wir, wie Sie sagen mit reduce and grow als strategischen Ansatz beschrieben haben?
00:10:41: Wir wollen die Abhängigkeit von Rohmaterialien in der Lieferkette reduzieren.
00:10:48: Greenhouse-Gasses CO₂-Emission reduzieren, weil wir wissen, recyceltes Material trägt einen geringeren Kohlenstoffrucksack wie wir ihn bezeichnen.
00:10:57: Wir heben aber auch Synergien aus dem Material also im Sinne des Einkaufs was wir heben und Grow ist der Teil für uns ein neues Wirtschafts-, Geschäftsmodell wo wir im Prinzip auch gucken die können wir gebrauchte Teile, die wir uns nochmal angeguckt haben, die vielleicht noch einmal überholt haben, repariert haben auf den neuesten Stand gebracht haben wieder verkaufen.
00:11:16: Und das ist für uns ein neues Geschäftsmodell, also in dem wollen wir eigentlich wachsen.
00:11:19: Also Reduce-Reduktion der Abhängigkeit, Reduktion des CO² Fußabdruckes und Wachstum Neuesgeschäftsmodellen für die Volkswahngruppe.
00:11:29: Ist es denn noch im Bereich der Strategie?
00:11:30: Ich sage mal, der Pläne oder wo stehen Sie heute schon bei der Reduktions von Rohstoffen, von Materialien?
00:11:37: Wir haben... Volkswahl macht das schon seit achtzig neunzighundert Jahren damals was Vielleicht noch zum zweiten Weltkrieg.
00:11:45: Einfach Material nicht da, man hat automatisch angefangen ein Motor und Vergaser zu reparieren um ihn wieder zu benutzen.
00:11:52: Mittlerweile kommt genau dieser Gedanke wieder hoch dass wir sagen unser Geschäftsmodell ist eigentlich erstmal linear wird.
00:11:58: Wir entwickeln Autos produzieren sie verkaufen Sie Und dann kommt der Kunde kaufte uns wieder oder liest einen Neuwagen.
00:12:04: jetzt sagen wir wollen das Auto wieder zurück haben Weil wir wollen wieder Zugriff auf das Material bekommen.
00:12:08: Wir wollen es dann wieder rezukieren und das Material weiter im Kreis aufhalten, dass ist für uns ein Umdenken in einem Geschäftsmodell.
00:12:16: Das ist auch ein Umdecken in der Forschung.
00:12:19: Wenn Sie bei uns gucken die Kollegen der Forscher haben einen unglaublichen Fortschritt gemacht zu gucken wie kann man eigentlich A-rezykliertes Material einsetzen damit es die gleiche Performance erhält?
00:12:28: Es ist Sicherheit, Markierbarkeit und die Performance muss gehalten werden.
00:12:33: Aber auch ganz neue Gedanken, wie kann ich denn dieses Material einfacher aus dem Auto holen.
00:12:38: Wie kann ich das einfach herausbauen?
00:12:39: Dann haben wir die Fauchenskollegen und dann haben wir hier eine enge Kooperation, das nennt sich Open Hybrid Lab Factory, Wolf mal ganz kurz den Wolf ist direkt in der
00:12:48: Nähe.
00:12:51: Und da wird praktisch in so einer Art vorindustrieller Seite mit mit einem über vierzig Partnern zusammengeguckt.
00:12:57: Wie können wir zum Beispiel das automatisieren, eine Batterie auszubauen, Türen auszubauern?
00:13:03: Also viel pragmatischer zu sein.
00:13:05: und dann gehen wir rüber nach Zwickau wo wir unseren ersten Circular Economy Kompetenz habe aufgebaut haben und auch bauen.
00:13:12: wie bringen wir es in die Industrialisierung?
00:13:15: Auch ganz wichtig, weil Nachhaltigkeit kann man nie alleine machen.
00:13:17: Man braucht immer Partner, Kreislauchbettler brauchen einen Partner.
00:13:20: Wie bauen wir denn in Europa das Netzwerk auf um das zu bewählen?
00:13:27: Es ist ganz tief in der Strategie drin und Regional Plus ist wiederum Teil der Gesamtstrategie tief drin.
00:13:36: Und jetzt ist es entscheidend dass wir es in das Business-Modell reinbringen.
00:13:40: Ja, das ist Wahnsinn was wir alles erzählen.
00:13:41: Das bedeutet ja auch die Volkswagen Group investiert gerade sehr viel in Forschung also auch in die eigene Forschung vor Ort.
00:13:48: Gerade auch was solche neuen Technologien angeht.
00:13:51: Wir gucken jetzt ganz viele verschiedene Kunststoffe an.
00:13:53: wie kann man das optimieren?
00:13:55: Auch im Sinne von Rezyklerfähigkeiten.
00:13:57: wenn ich Mischkunststoffe habe sind sie extrem schwierig zu rezyklieren.
00:14:01: Wir sehen auf der anderen Seite neben unseren Ansprüchen und Initiativen und der Energie, die wir da reinstecken.
00:14:09: Das natürlich auch Regularien es fordern.
00:14:11: Es gibt von Europaregularien bestimmte Anteile im Neufahrzeug der Kunststoffe müssen aus rezyklierten Material kommen, müssen auch aus dem sogenannten Close Loop das heißt also Ausfahrzeugen kommen.
00:14:22: Und dass ist auch wiederum ein Ansporn für uns in der Forschung zu sagen wie bekommen wir das hin?
00:14:27: Dass das auch effizient und ökonomisch ist weil wir natürlich auch unseren Kunden ein attraktives Angebot im Endeffekt zur Verfügung stellen wollen.
00:14:35: Und da hatten sie eben schon mal gesagt, so ein Auto wiegt zwei Tonnen.
00:14:37: So mein Handy ist jetzt halt einfach sehr wenig Material.
00:14:40: Das heißt der Hebel ist natürlich auch ein sehr enormer wenn wir da mal drauf blicken was das irgendwie alles mit sich bringt.
00:14:46: Jetzt waren wir auch eben kurz schon bei Decarbonisierung weil auch also Sie forschen vor Ort aber die Volkswagen Group unterstützt auch den Aufbau von Wind und Solarparks und zwar weltweit.
00:14:56: welche Rolle spielt das?
00:14:57: Geht es dann nur um die eigene Versorgung oder vielleicht auch um die breitere Versorgungen?
00:15:03: Ja, ich glaube es gibt verschiedene Dinge.
00:15:04: Weil wenn wir darüber reden zu dekarbonisieren geht das auch natürlich unsere eigene Versorgung und da sind wir glaube ich mittlerweile sehr, sehr führend.
00:15:11: also in Europa werden wir bis zwanzig dreißig so wie's aussieht alle alle Energien die wir brauchen aus erneuerbaren Energien bekommen.
00:15:18: Wir liegen jetzt schon bei knapp ninety Prozent also
00:15:20: vier Jahren.
00:15:21: sind sie damit
00:15:22: ja Wahnsinn.
00:15:25: Dann geht es aber auch darum, wie können wir diese Energieversorgung landfristig sichern?
00:15:28: Deshalb investieren wir auch in Energieparks um sicherzustellen dass die Energie, die wir benötigen für unsere Produktion auch zur Verfügung steht.
00:15:36: Aber dann und hier sehen ja immer mehr Elektromobilität wird nachgefragt.
00:15:40: wenn wir uns jetzt die aktuellen Zahlen zueinander des ACA-Verbandes angucken also das ist der europäische Automobilverband da sehen dass die reinen batterieelektrischen Fahrzeuge immer weiter zunehmen, deutlich über zwanzig Prozent liegen.
00:15:55: Hybridtechnologie sehr stark ist und Verbrenner eigentlich nur noch bei knapp über zwanzig Prozent liegen, die in den letzten fünf Monaten verkauft worden sind.
00:16:03: Also im Markt wird jetzt auch wieder die Frage wie können wir sicherstellen das auch da erneuerbare Energien immer von mehr zur Verfügung gehen will gucken?
00:16:12: strategisch jetzt auch in das Thema bidirektionales Laden rein.
00:16:15: Also wie kann das Auto als Speicher benutzt werden, um auch hier nachwachsende oder Energie aus grünen Quellen zu nutzen?
00:16:23: Und und es ist ganz entscheidend über unsere Firma Elli – Wie können wir eigentlich die Energie, die wir unseren Kunden zur Verfügung stellen?
00:16:31: Wie können we die aus Nachwachsenden Rohstoffen, wie kann sie aus Wind, Solar zur Verfügung gestellt werden,
00:16:37: wo wir eigentlich auch wieder bei einer anderen Dimension sind, nämlich der Dimension auch Gesellschaft und Verantwortung.
00:16:44: Das ist uns hierbei grad global immer wichtig diese Dimensionen-Gesellschaft und Verantwortung weil Unternehmen stehen ja in einer großen Verantwortung.
00:16:52: Inwiefern fühlt sich auch die Volkswagen Group in der Verantwortung der Gesellschaft gegenüber?
00:16:59: Was gibt es da auch noch für Beiträge, die sie leisten?
00:17:04: Der Name Volkswagen alleine lässt schon einen hohen, also gesellschaftliche Verantwortung zu haben.
00:17:10: Auch wir aber auch vor allen Dingen Oliver Blumen und das CEO wird nimmer müde zu sagen dann wir tragen eine Verantwortung für die Gesellschaft und zwar in vielen Dimensionen.
00:17:17: ich glaube dass eines erstmal bezahlbare und auch im Prinzip zukunftsorientierte Mobilität zur Verfügung zu stellen Arbeitsplätze natürlich zur Verfügung zu stellen, die eben nicht nur unsere Mitarbeiter-Familien aber auch ganz viel anderen zur Verfügung stehen und dann natürlich auch gesellschaftliche Beiträge zu leisten.
00:17:34: Das tun wir durch ganz viele Programme, aber zum Beispiel auch – das zählt bei uns unter Gesellschaft – auch zu unseren Partnern und Lieferanten.
00:17:42: Wir haben ja gerade schon angedeutet, habe ich angedeutet nachhaltigkeit kann man nicht alleine machen, man braucht die Partner Ob wir das in der Forschung brauchen, probieren ich sage mal dort Universitäten, Startups und so weiter fördern.
00:17:55: Wir haben unsere Lieferanten wie unser Partner und wir sind Teil der Gesellschaft.
00:17:59: Wenn wir die Lieferanden gucken sehen wir zum Beispiel dass der Dialog mit den Lieferenden Wie können wir eigentlich als Wertschöpfungskette nachhaltiger werden?
00:18:08: Der entscheidende ist Und der funktioniert auch nicht indem wir einfach was über einen Zaun werfen sondern indem wir mit ihnen zusammenarbeiten, diskutieren und sagen wo und wie könnt ihr euch denn verbessern?
00:18:18: Wo sind Themen die wirklich schwieriger sind, wo wir echt sofort rangehen müssen.
00:18:22: Wo sind Dinge, die vielleicht leichter sind?
00:18:25: Das bedeutet auch da arbeiten sie sehr eng mit den Differanten zusammen weil das ist ja immer so ein Thema für Unternehmen was schwierig ist.
00:18:30: also wenn Sie sagen dass bis zum Jahr hier die Volkswagengruppe dekarbonisiert ist es ist dann noch nicht komplett ich sage mal im Skope drei also bis werden dann die Lieferanten auch mitziehen.
00:18:44: Also da braucht es natürlich ein bisschen länger, da haben sie ja nicht auf alles Einfluss würde ich sagen also was müsste da noch passieren?
00:18:51: Genau, so zwanzig dreißig ist das im Prinzip in Europa und die Funktionenstätten mit grüner Energie genutzt werden und wir haben im Prinzip das Ziel als Gruppe weltweit gehen wir Richtung zwanzivfünfzig Net-Cup-Lotrests.
00:19:04: Dazu brauchen aber einmal natürlich die Elektromobilisierung, wir brauchen aber auch die Liefernkette darum zu gehen.
00:19:11: Wir nennen das S-Rating, S for Sustainability und Nachhaltigkeitsrating.
00:19:15: Wo wir im Prinzip mit den relevanten Lieferanten... Das sind die direkt an uns Lieferenden.
00:19:21: Wir haben insgesamt über sechzigtausend weltweit an Lieferanden, mit denen wir in Dialog gehen sagen wo seid ihr denn bei Sicherheit?
00:19:28: Bei Qualität?
00:19:29: Bei Umwelt?
00:19:30: Und wie geht ihr denn die Themen an?
00:19:32: Da gibt es das Rating und da haben wir uns als Ziel gesetzt bis zu zwanzigvierzig, müssen ein sogenanntes S-Rating in der Topklasse im R Rating haben.
00:19:44: Wir haben sechzigtausend, dreiensechzig tausende Lieferanten weltweit.
00:19:47: das sind die Lernen, die uns direkt beliefern und natürlich dann viel viel mehr.
00:19:51: um mit denen sind wir im engen Dialog.
00:19:52: Und da wollen wir im Prinzip in der sogenannte S Sustainability Nachhaltigkeitsrating Da sagen wir fünfundneunzehnte Prozent dieser Lieferanden sollen das R RATING haben und sagen sie sich berechnet ja warum fünf neunzehn hundert bis nahm schon auch sein.
00:20:07: Das ist einfach sehr schwierig weil wir jedes Jahr Die Lieferanten haben die rein und raus gehen, bis man sie dann immer auditiert hat.
00:20:14: Bis man im Prinzip sieht, wenn schon mal die haben das System verstanden, die haben vielleicht Verbesserungen zu machen, da muss man eine gewisse Zeit lang rein bauen.
00:20:21: Insofern sagen wir, dass wir bei dem Bedieh haben dann sind wir dabei.
00:20:25: Wir sind in der Weile schon weit über achtzig Prozent, also sind da wirklich gut on track.
00:20:29: aber das ist ein Thema wo wir mit Lieferanten im intensiven Dialogs sind und was das Gute daran ist?
00:20:36: Wir haben einfach Daten, wir haben einfach Informationen wie sie mit diesen Lieferanden im Dialog sind, wo wir etwas verbessern können.
00:20:42: Ich würde gerne noch mal einen anderen Punkt.
00:20:44: bei Gesellschaft ist, wir reden genauso mit unseren Händlern Go to Zero Retail Konzept, wo wir im Prinzip mit Händlern zusammenarbeiten sagen.
00:20:55: Wo und wie könnt ihr denn nachhaltiger werden?
00:20:57: Wie ist denn euer Verkaufsraum aufgebaut?
00:21:00: Ist das nur versiegelte Fläche?
00:21:02: Ist da Biodiversität da?
00:21:05: Macht ihr vielleicht Panels aus Dach?
00:21:08: Wie habt ihr eure Wasserversorgung?
00:21:10: Und wir geben jedes Jahr dann auch bestimmte Awards raus!
00:21:13: Das ist eine ganz tolle Sache mit den Händler zu diskutieren.
00:21:17: Wie die sich verbessern können und B natürlich, wie sie das Gesamtkonzept der Volkswahlgruppe ob das die Marke Audi Volkswagen Skoda Cupra Seat ist.
00:21:26: Wie Sie die auch unseren Kunden präsentieren als auch hier.
00:21:28: Nachhaltigkeit spielt eine Rolle noch überall aber wir sehen die Händler springen auf das Thema sind sehr sehr positiv und das ist natürlich auch ein tolles Feedback.
00:21:37: Das heißt es eben jetzt auch ein ganz wichtiger Teil des Markenkerns von Volkswagen und das geht dann eben auch in die einzelnen lokalen Händler, die das alle mit aufgreifen sollen.
00:21:47: In ihren eigenen Strategien und Maßnahmen, die sie da vor Ort umsetzen.
00:21:52: Kommunikation finde ich einen ganz wichtigen Punkt.
00:21:54: übrigens und da merke ich schon dass bei ihnen die Kommunikations sehr gut läuft sei es irgendwie den Lieferanten, sei es mit den Händlern.
00:22:02: und da sind wir jetzt auch bei der Dimension Belegschaft.
00:22:05: Also ich habe ja viel mit Unternehmen gesprochen und alle sind sich ganz klar, die Transformation ist nur möglich wenn die Menschen sie mitmachen.
00:22:14: Wenn Sie sie mitgestalten und genau da ist häufig die größte Hemmschwelle Herr Förster wie schaffen Sie das?
00:22:20: Die Belegschaft mitzunehmen?
00:22:22: Ich glaube alles braucht seine Zeit.
00:22:25: Und wenn wir jetzt auch über Händler reden Auch dann braucht es Zeit.
00:22:27: nicht Alle Händlerspringen auf einmal drauf und sehen, sie kriegen wieder gutes Feedback an, in die Sie mit anderen mitzugehen.
00:22:33: Und bei der Belegschaft ist das auch so.
00:22:35: Wenn wir dann selber gucken... Wir springen aber nicht auf jeden Zug sofort, sondern begegnen manchmal Dinge inskeptisch.
00:22:42: Wir wollen sehen wie es passiert.
00:22:44: Und wir fahren nach dem Dreiklang Wissen verstehen handeln.
00:22:48: Die, die das Thema verstehen?
00:22:50: Also wirklich wissen tun's ganz viele habe ich mal gelesen, hab' ich mal gehört.
00:22:53: Die sagen verstehe ich, die handeln!
00:22:55: Und wir haben verschiedenste Formen, die Mitarbeiter mitzunehmen also eine Form, die wir immer nutzen.
00:23:00: Klar ist der Fortschutzbericht.
00:23:02: Ich gebe immer sehr gerne und sehr intensiv.
00:23:05: Wir haben mittlerweile das ist ein Vorteil die Hybrid Meetings Teams Calls.
00:23:09: wir laden Mitarbeiter ein wir diskutieren das Thema wir bringen es voran Und ich glaube dass es wichtig Dass die Mitarbeiter in ihrer Umgebung wissen worum es geht.
00:23:17: was können sie tun?
00:23:19: Da kann ich vielleicht zwei Beispiele nennen.
00:23:20: einmal Riesen nach einem dieser Team Calls.
00:23:24: einen Kollegen sagt ja mit Stirk Ich hab da die und die Idee.
00:23:27: Wir können, dass die Kunststoffteile in der Produktion, die wir normal nur in der Produktion nutzen danach im Prinzip wegschmeißen oder recyceln durch nachwachsende Rohstoffe ersetzen, die man dann nachkompostieren kann.
00:23:38: Und dann haben wir dieses Thema jetzt aufgegriffen und haben genau das jetzt auch bringen das jetzt noch in die ersten Werke rein.
00:23:43: Klar, das muss erst, muss das Test durchlaufen, haben wir Tabletät
00:23:46: usw.,
00:23:47: und so fort.
00:23:47: Also da reicht nicht der eine Anruf?
00:23:50: Ja, aber nur als Initialzündung.
00:23:54: der Kollege, der das gemacht hat.
00:23:56: Das hat einfach eine Strahlwirkung in der Belegenschaft, in dem Werkzeug.
00:23:59: und guck mal da tut man was für Nachhaltigkeit?
00:24:01: Das ist sichtbar!
00:24:02: Und dass es genau der Punkt Wissen verstehen handeln als Eingrümmer.
00:24:06: Wir haben sogenannte, wir nennen das Fonds sind aber keine richtigen Fonds Aber wir haben im Prinzip Gelder zu verfügen gestellt die unsere Mitarbeiter nutzen können um nachhaltigste Themen voranzutreiben und zwar in allen Dimensionen nicht nur in der Dimension Natur sondern auch in den Dimension Gesellschaft gesellschaftliches Engagement.
00:24:24: Das bringt das auch wieder voran, weil die Mitarbeiter sehen ja es wird auch in diesem Bereich investiert.
00:24:29: Auch wenn die ökonomische Situation momentan sehr sportlich ist fällt dieser Bereich nicht unter den Tisch sondern wir nehmen den mit auf und treiben ihn weiter voran.
00:24:40: Das inspiriert viele Leute.
00:24:41: Weil die Dinge, die wir jetzt implementieren was Syphon auch sagt über die Produktion prophylaktisch frühzeitig zu agieren was ich sehe, was Spaß macht.
00:24:52: Und wenn man dann sieht dass die vielen kleinen Dinge in große Dinge zusammenfließen das ist unglaublich.
00:24:58: also echt ja da geht mir so ein Herz.
00:25:02: Ja das heißt sie haben wir auch gerade angesprochen dass es so Vorbilder braucht Menschen die voraus gehen auch mit ihrer Leidenschaft ein bisschen nach dem Motto Tour Gutes und spricht darüber.
00:25:11: aber es scheint ja bei ihnen auch so zu sein dass die Kanäle dafür vorhanden sind Formate gibt, ich hatte auch ein Format gesehen.
00:25:18: Ich glaube das steht doch in dem Zusammenhang.
00:25:19: Das war a Speak and Lead.
00:25:21: da gibt es glaub' ich auch einen Austausch eben dass es halt durch alle, ich sag mal Etagen innerhalb des Unternehmens geht.
00:25:28: Ja aber auch hier ist es ein Prozess und ich glaube bei der Einseite das Vorleben zu sagen gucken wir das machen wir dann die Räume zu schaffen dass das möglich ist und dann die Personen die Kolleginnen und Kollegen eben in diese Räime zu gehen.
00:25:41: Das ist natürlich ein Punkt, den wir sehen.
00:25:44: Würde man sagen alle Mitarbeiter weltweit im Konzern sind auf dem gleichen Stand?
00:25:48: Nein, sind sie nicht.
00:25:49: aber auch da wieder ist es ein Prozess.
00:25:50: jeder ist in einer persönlichen Situation nimmt Dinge anders auf und sieht man geht voran.
00:25:55: und das gibt's tolle Beispiele bei den Nutzfahrzeugen.
00:25:58: zum Beispiel also VW-Nutzfahrzeuge die in Hannover produzieren haben z.B eine Bilderserie produziert im Sinne unserer Regenerate plus Indikatoren dieser.
00:26:07: Wir haben zwölf also pro Dimension diese vier Dimension drei Und haben die dann immer in Zusammenhang mit jeweiligen Mitarbeitern gestellt, die sich dann im Prinzip fotografieren lassen wie sie auf ihre Arbeit auf dieses Thema einzahlt.
00:26:20: Das ist extrem auszuckstark weil die Kollegen dann sehen Mensch das ist doch der Müller die Frau Meier und so weiter in der Situation ganz anders als wenn ich vorne irgendwas erzählen würde.
00:26:29: Immer wissen verstehen handeln
00:26:33: Ja, und das bewegt dann wieder andere.
00:26:35: Ich kann mir schon vorstellen Anfangsacken sieht es auf dass die sagen jetzt halt natürlich muss man immer ein bisschen gucken wie ist das Unternehmen auch aufgestellt?
00:26:42: ich kriege auch schon mit das kriegen wir natürlich alle mit beobachte ja als Journalistin das das Thema Nachhaltigkeit in allen Bereichen in der Politik in der Gesellschaft aber natürlich auch in der Wirtschaft ein bisschen von der Agenda rutscht oder aus dem Fokus gerät.
00:26:55: sag' ich mal bei ihnen ist es ja jetzt so dass sie sagten das wird immer mitgedacht noch weiter Aber was bedeutet das auch für die Investitions- und Geschäftsentscheidungen, wenn man mal ganz ehrlich ist?
00:27:07: Also Arbeit ist mitgeladen.
00:27:09: Ich glaube nicht.
00:27:09: ein anderer Punkt ist auch eine Frage wie man Nachhaltigkeit definiert.
00:27:13: Man kann Nachhaltigkeiten in mehrfachsten Formen definieren.
00:27:15: Nein, man hat die Form über Nachhaltigkeitswerte schafft.
00:27:17: Wir haben gerade über circular economy gesprochen, wie wir neue Businessmodelle aufbauen.
00:27:21: Das heißt, wir haben strategisch verankert und im Geschäft verankert.
00:27:24: Das ist sehr wichtig, dass die Geschäftskollegen sagen Mensch ich kann mich im Markt differenzieren da sind neue Geschäftsoptionen und Nachhaltigkeit ist ja nichts besonderes sondern das machen wir das sowieso.
00:27:33: Das es glaube ich der eine Teil und eine andere Definition ist.
00:27:35: auch im Englischen würde man sagen Business continuity.
00:27:39: Es geht um den langfristigen Erfolg des Unternehmens und ich glaube das ist auf die Investitionsentscheidungen zurück zu bringen wichtig zu sehen.
00:27:49: Was muss man eigentlich wie machen?
00:27:50: Wenn wir zum Beispiel überlegen, wir haben uns das Werk in Portugal Pamela angeguckt.
00:27:55: Wie können die langfristig erfolgreich umsetzen gleich von Anfang an zu sehen mensch.
00:27:59: wir gehen auf ganz andere Heizsysteme, wir gehen auch erneuerbare Energien.
00:28:02: wenn wir das aufwauen diese Investitionsentscheidung da wird Nachhaltigkeit mit gedacht.
00:28:06: bei jeder Investitions Entscheidung landet.
00:28:09: entweder landet es bei mir oder aber ein meiner Kollegen, wo wir eine Stellungnahme schreiben.
00:28:13: Bis nachhaltig hat mitgedacht sind die und die Themen wirklich berücksichtigt?
00:28:17: was müsste man eigentlich tun um noch nachhaltiger zu werden?
00:28:20: Das denken wir im Konzern mit Und
00:28:24: anhand der Kriterien, die Sie vorhin auch genannt haben, die immer innerhalb dieser vielen Dimensionen wurden ja jeweiligen Kriterie entwickelt.
00:28:31: In Parmilla wird dann mitgedacht, wenn wir die Produktion nur aufsetzen was muss denn da gemacht werden?
00:28:36: Wo kommt die grüne Energie her?
00:28:40: wie gehen wir mit Wasser um?
00:28:42: und
00:28:44: ich habe auch gesehen Alliance können sie auch diese Investitionen, also die soziale und ökologischen Investition sozusagen monetär bewerten.
00:28:54: Also das heißt man kann messen ob Methoden ökonomisch wirksam sind und dann auch in diesem Sinne sich positiv auf den Konzern auswirken?
00:29:02: Ja, also was wir machen ist mit der Value Balancing Alliance.
00:29:06: Das ist eine Alliance die sich anguckt wo sind eigentlich Faktoren in der Nachhaltigkeit, die man nur sehr schwer monetarisieren kann?
00:29:13: Wir haben vorhin natürlich uns kennengelernt und nochmal erst gesprochen über das Wettergesprachen gerade auch bei der Anmoderation oder das Wettersprachen.
00:29:21: Was für Effekte haben wir auf Gesundheit, auf Ernte, auf Investitionen, auf Straßenbau?
00:29:26: alle haben ja auch damit zu tun.
00:29:28: wie werden diese Kosten eigentlich mal einfaktoriert?
00:29:30: Und das macht die Value Balancing allein.
00:29:32: Sie guckt sich an, wie sind diese Faktoren?
00:29:35: Grüne CO-Emmissionen, Landnutzung, Wassernutzungen aber auch die Investition in Mitarbeiter und die Themen Wie kann man das monetarisieren nach einem bestimmten System?
00:29:45: Wir nutzen es auch um zu gucken welchen Impact haben wir oder welchen Einfluss haben wir unsere Geschäftsfähigkeit eigentlich auf solche Themen.
00:29:53: Wie sieht denn eigentlich dass das monetäre System hinter der klassischen Profit und Loss, also der Geschäftsergebnis, sagen wir mal Diskussion aus.
00:30:04: Ja ja, dadurch hat man dann auch ein Instrument mit dem man argumentieren kann.
00:30:08: Das ist ja auch immer wahrscheinlich ganz wichtig?
00:30:10: Nicht nur die Argumentation sondern ich bekomme eine ganz andere Perspektive.
00:30:13: Auf Zukunftsicherheit.
00:30:14: ist denn meine Entscheidung eigentlich weil diese Themen, die wir gerade ansprachen, die Unabhängigkeit oder die Abhängigkeit von Lieferketten Die Abhängigkeit von Betagabhöhungen, baue ich in einer Anlage oder habe ich Lieferanten im Gebieten die mit sehr trockenen oder vielleicht von Dürre bedroht sind.
00:30:32: Wie trifft das dann meine Lieferan?
00:30:34: Ist die Lieferin ist da noch mal eine Lieferung sicher?
00:30:36: also all diese Faktoren muss man glaube ich mitdenken dieser Komplexität um zu sagen wie entscheide ich mich denn eigentlich.
00:30:42: Da ist nicht immer nur zwinglerweise der Preis das eigentliche Argument sondern man muss diese Sachen immer mehr mittenden und da sind wir als Volksverankruppe auf einem Prozess, das auch immer mehr zu lernen und zu integrieren.
00:30:54: Ist es in jeder Entscheidung bis jetzt tief drin?
00:30:56: Nein aber das ist der Prozess wo wir sehen, es macht immer mehr Sinn und wie sie gerade sagt die Argumente die man dann hat und die Perspektiven die man aufzieht sind genau die, die wir brauchen um dann zukunftssichere Entscheidungen zu fällen.
00:31:09: Wenn wir den Prozess schon mal ein bisschen weitergehen und mal in die Zukunft splicken vielleicht so fünf Jahre voraus erfüsten woran würden Sie erkennen?
00:31:16: dass die Transformation dann bei der Volkswagen Group wirklich gut läuft, vielleicht sogar gelungen ist.
00:31:24: Also wenn man nachhaltig halt betrachtet wäre es cool, wenn zu mich dann in meiner Funktion nicht mehr geben würde oder wenn man dann wirklich sagen würde, klar weißt du was?
00:31:31: Das das ist in allen wirklich drin.
00:31:33: Das Ganze aber einen Punkt, wo ich mich super drüber freuen würde.
00:31:40: Wo wir jetzt in fünf Jahren widersprechen, wo die Elektromobilität hat noch weiter ein Fahrt zu genommen.
00:31:46: Wir bringen momentan echt tolle Modelle raus und kommen wirklich im Markt an.
00:31:50: Man sieht im Prinzip, dass noch mehr Kunden reden, positive Elektromobilität.
00:31:54: Ich glaube der Markt tippt eigentlich dieses Jahr schon.
00:31:57: Aber das ist wirklich der Sache, der voran hat.
00:32:00: für mich ein großer Teil sein.
00:32:01: und wenn wir sehen auf den Decarbonisierungszielen, die wir haben sind wir auf dem Fahrt, den wir uns vorgenommen haben.
00:32:07: Wir gehen direkt... Absolut super!
00:32:11: Aber im Endeffekt kommen wir dann an einen Blick ran.
00:32:13: und wenn man jetzt sagt, wir gehen jetzt mal so fünf Jahre plus oder sowas, dann kommen wir wirklich an das Thema ran.
00:32:19: und da sehen wir eigentlich schon immer mehr dass ich eigentlich, wenn man so will ökologischer Fußabdruck und Wirtschaftswachstum entkoppeln.
00:32:27: Also wenn man eben sieht wie die Produktionsleistung ist, verglichen soll er mit CO²-Mission sehen wir immer mehr dass sie sich entkopkeln.
00:32:34: vielleicht noch nicht schnell genug aber das wäre sicherlich für mich so ein fünf Jahre Traum.
00:32:39: Volkswagen and Beyond wo man dann sieht nach dem Auto Menschen Nachhaltigkeit greift wirklich.
00:32:45: Wie ist eigentlich strategischer Fokus im Bereich Kompensation?
00:32:49: Kompination Machen wir nur dann, wenn es keine eigentliche Reduktion gibt.
00:32:55: Es gibt verschiedene Standards und müssen jetzt vielleicht nicht in Detail gehen, die so etwas zulassen.
00:32:59: Wir würden aber wirklich nur dann echt kompensieren, wenn man physisch-physikalisch nicht mehr im Prinzip hier reduzieren kann.
00:33:07: Ich glaube das ist ganz wichtig auch im Sinne der Industrie, dass wir sagen, wir müssen das Thema angehen.
00:33:12: Das ist eine ökonomische und ökologische Diskussion Aber muss die Fakte wirklich dekarbonisieren, also wirklich CO-Zwei Removal machen oder im Prinzip dann befreundet?
00:33:24: Also oberste Priorität ist das natürlich in einem Unternehmen.
00:33:28: Wir kommen nachher physikalisch an Grenzen ran und das geht dann einfach nicht mehr.
00:33:32: Wie wir atmen gerade aus!
00:33:35: Da musst du okay, dass kompensiert man dann.
00:33:37: aber das ist der Punkt.
00:33:38: Ja kurz zum Schluss noch Herr Förster weil ich das immer frage was bewegt Sie persönlich, dass sie sich so intensiv für dieses Thema einsetzen?
00:33:48: Interne Motivation und im Prinzip eigentlich das, was meine Tochter mir auch mit auf den Weg gegeben hat.
00:33:56: Als ich dann zu Volkswagen gewechselt bin vor drei Jahren ist... Ich soll mal dem Kram aufräumen, den ich hinterlassen habe.
00:34:03: Und das glaube ich kann man als Generation gar nicht sagen.
00:34:06: ja weil ich als Generation einfach auch Glück gehabt hab.
00:34:09: Wir haben viele positive Dinge gemacht und wir haben viel auf Kosten gelebt.
00:34:14: die Situationen über jetzt haben Das motiviert mich jeden Tag, dahin zu gehen.
00:34:19: Dass das zu tun und ich weiß mal nicht meine Kinder sind beide auch im Bereich Nachhaltigkeit haben beide auch mittlerweile wunderbaren Job gefunden.
00:34:28: Aber das treibt mich jeden tag zur Arbeit in Prinzip genau dass zu tun Und dann eben vor allen Dingen ganz ganz toll mit Mitarbeitern zu arbeiten mit Menschen zu bearbeiten was ich gerade sagte Wissen verstehen handeln diese Kette zu sehen und dann zu sehen wie sich Dinge umsetzen manchmal nicht schnell genug da bin Ich etwas ungeduldig Aber jeden Tag mit der gleichen Passion und dem Effort dahin zu gehen, das tragt mich eigentlich an.
00:34:52: Wunderbar!
00:34:53: Und ich würde sagen mit dem Appell Ihrer Tochter können wir auch gut schließen weil dieser Appell ist ja an uns alle gerichtet in unsere Generationen und alle die da eben schon noch mal ein bisschen älter sind und tatsächlich in der Verantwortung stehen dass jetzt alles wieder gerade zurück, was wir dann in den letzten hundert Jahren schief gelaufen ist bzw gar nicht hundert Jahre.
00:35:11: es gab ja auch schon mal einen Punkt da waren wir schon Mal weiter.
00:35:14: Ja, und ich glaube es betrifft alle.
00:35:15: aber man darf sich nicht rausnehmen.
00:35:16: Und darf nicht sagen, dass man natürlich kommt schon irgendwie durch.
00:35:18: das ist nicht der richtige Ansatz.
00:35:20: Oder die Augen zu halten irgendwann ist alles wieder gut.
00:35:24: So funktioniert das nicht!
00:35:25: Die Volkswagen Group, die fühlt sich verpflichtet und zwar den Konzern nachhaltig auszurichten.
00:35:29: Dafür wurde eine umfangreiche Strategie entwickelt.
00:35:32: Regenerate Plus, die in den Konzernen auch außen in die Gesellschaft und auf die Zulieferer auswirkt.
00:35:38: Dirk Fester ist der Chief Sustainability Officer der Volkswagen Group.
00:35:41: Herr Fester ich bedanke mich sehr für das Gespräch!
00:35:43: Ich bedanne mich ganz klasse vielen Dank.
00:35:46: Das war eine Folge Grad Global der Podcast für Entwicklung und Klima, der Stiftung Allianz für Entwicklung & Klima.
00:35:51: Mein Name ist Anja Bakkas.
00:35:52: ich freue mich wenn Sie uns liken und noch mehr freue ich mich natürlich wenn sie den Podcast abonnieren.
00:35:57: dann verpassen sich auch keine Aufnahme auf Wiederhören und auf Wiedersehen.
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